Check­lis­te für die Schwangerschaft

Tipps für Eltern

Titel­bild von pixabay © Kath­rin­Pie

Gast­bei­trag mit Julia von allaboutyourbaby.de

Julia Gärt­ner (30) lebt mit ihrem Sohn (3) in Mün­chen, wo sie eine eige­ne Bera­tungs­agen­tur für jun­ge Eltern gegrün­det hat. Mit die­ser unter­stützt sie Schwan­ge­re und fri­sche Eltern bei allen Fra­gen rund um das The­ma Fami­lie — ange­fan­gen von Behör­den­gän­gen, über Kin­der­ärz­te und KiTas, bis hin zur Gestal­tung eines kin­der­si­che­ren Zuhau­ses. Dies­mal ver­rät uns Julia, wel­che Din­ge Schwan­ge­re vor der Geburt unbe­dingt erle­di­gen sollten.

Vor­be­rei­tun­gen für die Schwan­ger­schafts­mo­na­te 1 bis 5

ARBEITGEBER

  • Sobald ein Frau­en­arzt die Schwan­ger­schaft fest­ge­stellt hat, soll­te die wer­den­de Mama ihren Arbeit­ge­ber infor­mie­ren und die­sem eine ent­spre­chen­de Bestä­ti­gung aus­hän­di­gen. Dadurch wird der Mut­ter- und Kün­di­gungs­schutz wirk­sam.

FINANZEN

  • Falls nötig könnt Ihr bereits jetzt finan­zi­el­le Unter­stüt­zung bean­tra­gen. Eine Schwan­ge­ren­be­ra­tungs­stel­le vor Ort kann Euch hier­bei unterstützen. 
  • Mög­li­cher­wei­se bie­tet sich für Euch ein Wech­sel der Steu­er­klas­se an, um Vor­tei­le beim Eltern­geld gel­tend zu machen.

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KRANKENKASSE

  • Kon­tak­tiert Eure Krankenkasse(n) und infor­miert Euch wel­che Leis­tun­gen die­se über­nimmt. Wie wird das Kind ver­si­chert sein?

GEBURTSHILFE

  • Lang­sam soll­te sich die Bald­ma­ma Gedan­ken machen, ob sie in einem Kran­ken­haus oder Geburts­haus, viel­leicht aber sogar Zuhau­se ent­bin­den möch­te. Die meis­ten Geburts­ein­rich­tun­gen bie­ten Info­aben­de für wer­den­de Eltern an, bei denen Ihr Euch über alle Details infor­mie­ren könnt.
  • Sucht Euch bald­mög­lichst eine Heb­am­me für die Betreu­ung der Schwan­ger­schaft 
    und für die Nach­sor­ge im Wochen­bett. Bei die­ser könnt Ihr gege­be­nen­falls auch einen 
    Geburts­vor­be­rei­tungs­kurs (für Paa­re oder allein) bele­gen (Beginn ca. zwi­schen SSW 28 — SSW 30). Den vor­aus­sicht­li­chen Geburts­ter­min könnt Ihr dabei getrost ver­nach­läs­si­gen, da Euch im Kreiß­saal bei Bedarf stets eine Beleg­heb­am­me beglei­ten wird.

SONSTIGES

  • Habt Ihr Euch schon Gedan­ken gemacht, was mit dem Nabel­schnur­blut pas­sie­ren soll? Eini­ge Eltern las­sen es ein­frie­ren oder spen­den es für einen guten Zweck…
  • Falls bereits Geschwis­ter­kin­der da sind, soll­tet Ihr Euch über­le­gen, wer die­se wäh­rend der Geburt beauf­sich­ti­gen kann. Viel­leicht bie­tet es sich an schon jetzt einen Kita­platz oder eine Tages­mut­ter zu suchen.  

To-Dos ab dem 6. Schwan­ger­schafts­mo­nat bis zur Geburt

RECHTLICHES

  • Unver­hei­ra­te­te Paa­re kön­nen sich jetzt gege­be­nen­falls vom Jugend­amt die Vater­schafts­an­er­ken­nung und das Sor­ge­recht beur­kun­den lassen.

ARBEITGEBER

  • Spä­tes­tens 7 Wochen vor dem errech­ne­ten Geburts­ter­min soll­te die wer­den­de Mama bei Ihrem Arbeit­ge­ber die Eltern­zeit schrift­lich anmel­den. Das sel­be gilt für den wer­den­den Papa, falls er vor hat die ers­ten Wochen bei sei­ner Fami­lie in Eltern­zeit zu ver­brin­gen. Alter­na­tiv kann er aber auf Wunsch auch Urlaub beantragen.
  • Vor der Arbeits­pau­se ist es rat­sam sich vom Arbeit­ge­ber ein Zwi­schen­zeug­nis aus­stel­len zu las­sen und über den Wie­der­ein­stieg zu spre­chen.

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KINDERZIMMER

  • Wer noch nicht damit ange­fan­gen hat, soll­te nun die Erst­aus­stat­tung für das Baby besorgen.
  • Plant den Wickel- und Schlaf­platz des Babys und rich­tet bei­des gemüt­lich ein. Ach­tet dar­auf neue Sachen zu waschen und Möbel/Matratzen gut auszulüften.
  • 6–8 Wochen vor dem errech­ne­ten Geburts­ter­min könnt Ihr die Kli­nik­ta­sche packen. Tipps was dort alles hin­ein­ge­hört fin­det Ihr in SSW 33.

FINANZIELLES

  • Eine Woche vor Beginn des Mut­ter­schutz (= 6 Wochen vor dem errech­ne­ten Ent­bin­dungs­ter­min, bzw. SSW 34) kann das Mut­ter­schafts­geld bean­tragt wer­den.
    Gesetz­lich ver­si­cher­te wen­den sich dazu an ihre Kran­ken­kas­se, Pri­vat­ver­si­cher­te ans Bundesversicherungsamt.
  • Besorgt nun auch alle not­wen­di­gen Kin­der- und Eltern­geld­for­mu­la­re und füllt die­se soweit als mög­lich aus. Die feh­len­den Daten könnt Ihr nach der Geburt ergänzen.

NACHSORGE

  • Etwa 6 Wochen nach der Geburt beginnt für die Mama der Rück­bil­dungs­kurs. Infor­miert Euch bei Eurer Heb­am­me oder im Kran­ken­haus über mög­li­che Termine. 

  • Checkt die Kin­der­ärz­te in Eurer Umge­bung und fragt nach ob die­se die U3-UNTERSUCHUNG bei Eurem Baby durch­füh­ren wür­den. Eini­ge Ärz­te haben mög­li­cher­wei­se War­te­lis­ten oder Urlaub.

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