Valen­tins­tag

Ein Lie­bes­be­weis nach Kalen­der?

Nach einer Idee von Ste­pha­nie Kison von @herbstundwunder

Ste­pha­nie (33) ist gelern­te Hei­ler­zie­hungs­pfle­ge­rin und beglei­te­te vor ihrer Schwan­ger­schaft psy­chisch berin­träch­tig­te Men­schen in ihrem Wohn­um­feld. Die Geburt ihrer Toch­ter (1) inspi­rier­te die Meck­len­burg-Vor­pom­me­rin zu einem eige­nen Blog, in dem sie nun über ihr Fami­li­en­le­ben beri­chet und nütz­li­che Tipps & Tricks aus den Berei­chen Kochen, Bas­teln sowie DIY ver­rät. Mit uns hat die Hob­by­fo­to­gra­fin sich über das bevor­ste­hen­de Fest der Lie­ben­den unter­hal­ten und uns ein paar völ­lig “kitsch­freie” Geschenk­ideen ver­ra­ten, mit denen sie in die­sem Jahr ihren Mann über­ra­schen will.

Hal­lo Ihr Lie­ben,

ehr­lich gesagt ist Valen­tins­tag ein Tag, dem ich noch nie viel abge­win­nen konn­te. Denn eigent­lich liebt man sei­nen Lieb­lings­men­schen doch jeden Tag gleich viel. Und ein “Ich lie­be dich” hört man doch jeden Tag gern, egal ob Valen­tins­tag ist oder ein nor­ma­ler Mon­tag. Beson­ders die unzäh­li­gen Kitsch-Geschen­ke und die roman­ti­schen Kar­ten sind so gar nicht mein Fall. Des­halb ging mein Mann bis­her auch immer leer aus. Die­ses Jahr soll das aber anders weden, wes­halb ich mich auf die Suche nach ein paar ein­fa­chen Geschenk­ideen gemacht habe, die nicht viel Geld kos­ten, dafür aber mit Lie­be gemacht sind.

Rosa Her­zen gibt es zwar kei­ne, aber ich den­ke, dass den­noch etwas schö­nes dabei her­aus gekom­men ist. Und ich wür­de mich freu­en, wenn ich Euch mit mei­nen Valen­tins­tag DIY Ideen inspi­rie­ren kann und etwas für Euren Herz­men­schen dabei ist. Damit wün­sche ich Euch noch viel Spaß beim bas­teln und einen wun­der­ba­ren Tag der Lie­be.

Eure Stef­fi

VERSCHIEDENE MYTHEN UM DEN VALENTINSTAG

Über die Her­kunft des Valen­tins­tags strei­ten sich die Geis­ter. Fest steht nur, dass sich rund um den 14. Febru­ar vie­le Bräu­che ran­ken, die vie­le Jahr­hun­der­te alt sind und so gar nichts mit der Blu­men­in­dus­trie zu tun haben.

In Deutsch­land wird der Valen­tins­tag seit den 1950er gefei­ert, wie wir ihn heu­te ken­nen, aber auch die alten Römer beschenk­ten ihre Frau­en bereits mit Blu­men. Der Grund hier­für, war der Tod eines christ­li­chen Pries­ters namens Valen­tin im Jahr 269. Die­ser ver­mähl­te jun­ge Paa­re, trotz eines aus­drück­li­chen Ver­bo­tes von Kai­ser Clau­di­us, und ermög­lich­te ihnen so den Bund fürs Leben.

Eine ande­re Erklä­rung für den Brauch kommt aus Eng­land. Dort glaub­te man, dass die Vogel­welt jedes Jahr pünkt­lich zum 14. Febru­ar die Paa­rungs­zeit ein­läu­te­te. Die­sen Umstand hielt der bri­ti­sche Dich­ter Geoff­rey Chau­cer 1383 in sei­nem Gedicht “Par­la­ment der Vögel” (engl. “Par­lia­ment of Fowls”) fest, wel­ches für vie­le His­to­ri­ker den Anfang des euro­päi­schen Valen­tins­tags mar­kiert.

Die in den USA heu­te immer noch prak­ti­zier­te Tra­di­ti­on der “Valen­tins­grü­ße” (engl. “Valen­ti­ne Gree­tings”) geht ver­mut­lich auf die Eng­län­der und die Fran­zo­sen zurück. Die­se führ­ten näm­lich auf­grund des “Fest der Ver­lieb­ten” eine jähr­lich wie­der­keh­ren­de “Zwangs­ver­kup­pe­lung” via Los­ver­fah­ren ein. Dabei wur­den ein “Valen­tin” und eine “Valen­ti­na” bestimmt, die sich mit klei­nen Geschen­ken erfreu­en soll­ten.

DIE SACHE MIT DEM SCHENKEN

Die Idee die Lie­be zu zele­brie­ren, hat sich bis ins 21. Jahr­hun­dert hin gehal­ten. Aller­dings ist der Valen­tins­tag ein wenig zu einem Tag mutiert, an dem man sei­ner Liebs­ten oder sei­nem Liebs­ten etwas schenkt, um ihr/ihm zu zei­gen, wie sehr man den ande­ren liebt.

Unter die­sem Zwang des Bewei­sen müs­sens, beglü­cken Män­ner ihre Frau­en mit Blu­men und Kon­fekt, wäh­rend die sich mit Geschen­ken mit rosa Herz­chen und ande­ren Kitsch-Moti­ven revan­chie­ren. Muss das sein? Wir den­ken NEIN.

Statt­des­sen wür­den wir es bevor­zu­gen, wenn man die bedeut­sa­men 3 Wor­te auch so mal von sei­nem Lieb­lings­men­schen zu hören bekommt, oder man den ande­ren auch zwi­schen­durch mal mit einer Klei­nig­keit über­rascht, um ihm zu zei­gen, wie wich­tig er einem ist. Schließ­lich hat das Jahr noch 364 ande­re Tage an denen man Auf­merk­sam­keit schen­ken und gemein­sam Zeit ver­brin­gen kann.

Wir haben uns daher ein paar Klei­nig­kei­ten über­legt, die sich nicht nur als Geschenk­ideen für den Valen­tins­tag eig­nen, son­dern auch mal so für Zwi­schen­durch. Damit Du Dei­nem Part­ner auch ohne das fet­te Herz im Kalen­der ein Lächeln aufs Gesicht zau­bern kannst.

Valen­tins­tags Geschenk­ideen für 365 Tage im Jahr

FÜR ZUHAUSE: MEMORIES ARE MADE OF THIS

War­um soll­te man in einem Bil­der­rah­men immer nur Fotos ver­ewi­gen? Klar ver­bin­det man mit einem Bild die Situ­tai­on, in der es auf­ge­nom­men wur­de, aber das funk­tio­niert mit Sprü­chen genau­so. Schrei­be daher doch ein­fach ein Wort, einen Satz oder auch eine Lied­zei­le auf ein wei­ßes Blatt Papier (alter­na­tiv kannst Du es natür­lich auch aus­dru­cken) und rah­me die­ses. Das macht sich nicht nur gut an der Wand, son­dern ist auch ein schö­ne Mög­lich­keit eine Erin­ne­rung fest­zu­hal­ten, in der kein Foto­ap­pa­rat zuge­gen war.

FÜRS BÜRO: MESSAGE ON A CUP

Wäh­rend man ein Bild an die Wand hängt oder auf die Komo­de stellt, hat eine Tas­se noch einen ganz ande­ren Charme, da man sie nicht nur für den mor­gend­li­chen Kaf­fee auch als Auf­be­wah­rungs­ort für klei­ne All­tags­ge­gen­stän­de ver­wen­den kann. So eig­net sie sich per­fekt als Geschenk fürs Büro, dass den Part­ner auch bei einem stres­si­gen Mee­ting bei Lau­ne hal­ten kann. Je nach­dem ob die Tas­se als Stift­hal­ter für Büro fun­gie­ren soll, oder auch regel­mä­ßig in die Spül­ma­schi­ne kommt, soll­test Du dar­auf ach­ten einen regu­lä­ren Per­ma­nent-Mar­ker, oder einen Por­zel­lan-Mar­ker (wird im Back­ofen ein­ge­brannt) zu ver­wen­den.

FÜR ZWISCHENDURCH: SWEETS FOR MY SWEET

Egal ob auf als Ner­ven­nah­rung auf dem Schreib­tisch, oder als Bett­hup­ferl auf dem Nacht­käst­chen plat­ziert — über eine klei­ne Lecke­rei freut sich doch jeder. Die­se macht dazu in einem edlen Bon­bon­glas auch noch optisch was her und erhält mit einer lie­be­vol­len Notiz auch noch eine ganz per­sön­li­che Note. Den Wort­spie­len sind je nach Fül­lung dabei natür­lich kei­ne Gren­zen gesetzt. Wie wäre es bei­spiels­wei­se mit “So many Rie­ses why I love you” (Storck Scho­ko­rie­sen) oder “I love you more than I can bear” (Gum­mi­bär­chen).