Dein Baby im
6. Monat
(21.–24. Lebens­wo­che)

Kopf­um­fang
42 — 46 cm

Wachs­tum
indi­vi­du­ell

Klei­der­grö­ße
62 — 74

Schuh­grö­ße
15 — 18

Gewicht im 3. Monat
~ 7.300 g Mäd­chen / ~ 7.900 g Jun­gen

Gewichts­zu­nah­me
indi­vi­du­ell (+/-800g)

Ernäh­rung im 6. Monat

  • Mut­ter­milch oder Pre-Milch
  • ers­te Bei­kost

Ent­wick­lung im 6. Monat

Die Sin­ne

  • Sehen ➣ wei­ter ent­fern­te Din­ge wer­den wahr­ge­nom­men
  • Hören ➣ wei­ter ent­fern­te Din­ge wer­den gehört
  • Tas­ten ➣ greif­ba­re Din­ge wer­den mit den Hän­den und dem Mund erforscht

Die Moto­rik

  • ver­fei­ner­te Hand-Augen-Koor­di­na­ti­on
  • Dre­hen vom Bauch auf den Rücken und umge­kehrt

Die Spra­che

  • 2. Lall­pha­se ➣ Lau­te aus der Umge­bung wer­den nach­ge­ahmt
  • Brab­beln und Bil­den von Sil­ben
  • Sprach­in­hal­te und leich­te Fra­gen wer­den ver­stan­den
  • Unter­hal­tung mit meh­re­ren Per­so­nen gleich­zei­tig wird mög­lich

Die Sozia­len Bin­dun­gen

  • Blick­kon­takt auch wei­ter­hin ein wich­ti­ges Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­tel
  • eige­nes Befin­den wird durch Mimik, Lau­te und Schreie kom­mu­ni­ziert
  • ers­tes Frem­deln mög­lich

➣ HÖREN & SEHEN

Wie die Gro­ßen
Der Hör­sinn eines Kin­des ist im sechs­ten Lebens­mot­to fast voll­stän­dig ent­wi­ckelt. Nichts­des­to­trotz soll­te man die klei­nen Ohren nicht über­for­dern und auch wei­ter­hin auf eine ange­mes­se­ne Laut­stär­ke-Regu­lie­rung (Spra­che, Musik, etc.) ach­ten. Wie das Hör­ver­mö­gen ist auch der Seh­sinn bereits weit vor­an geschrit­ten. Aller­dings wird sich die­ser bis zum 3. Lebens­jahr noch erheb­lich ver­bes­sern. 

➣ TASTEN & GREIFEN

Fest im Griff
In den ers­ten Mona­ten erlebt Dein Baby sei­ne Umwelt vor allem über das “Be-grei­fen” von Din­gen mit den Hän­den und dem Mund. Durch das täg­li­che Trai­ning ist die Augen-Hand-Koor­di­na­ti­on im 6. Monat bereits gut ent­wi­ckelt, so dass ein ziel­ge­rich­te­tes Anfas­sen, Grei­fen und wie­der Los­las­sen von diver­sen Gegen­stän­den kein Pro­blem mehr dar­stellt.

➣ AUFMERKSAMKEIT

Ursa­che & Wir­kung
All­mäh­lich ent­wi­ckelt Dein Baby ein Gespür dafür, wie es Dei­ne Auf­merk­sam­keit auf sich zie­hen kann. Wun­der Dich also nicht, wenn es plötz­lich anfängt Unfug zu stif­ten. Man­che Kin­der ent­de­cken zu die­sem Zeit­punkt das “Heb auf Spiel” für sich und las­sen stän­dig Din­ge fal­len, die Mama und Papa wie­der auf­he­ben dür­fen. In die­sem Fall ist dann das ers­te “Nein” ange­bracht.

➣ SPRECHEN

Mit­tei­lungs­freu­de 
Je nach Cha­rak­ter, wird sich Dein Baby jetzt lie­bend ger­ne in sei­ner Baby­s­pra­che aus­tau­schen. Dabei zeigt es sich sei­ner Umwelt gegen­über sehr neu­gie­rig und schä­kert mit Jedem, der ihm sym­pa­thisch ist. Aller­dings kann sich im sechs­ten Monat auch mal ein ers­tes Frem­deln ein­schlei­chen, doch kei­ne Sor­ge, dass ist ganz nor­mal und ver­geht wie­der.

Hal­lo, Echo!  
Mit wach­sen­dem Inter­es­se beob­ach­tet Dein Kind, was in sei­ner Umge­bung geschieht und ver­sucht vie­les nach­zu­ah­men. Beson­ders fas­zi­nie­rend sind dabei alle Geräu­sche, die sein Gesprächs­part­ner von sich gibt oder auch die­je­ni­gen, die man mit aller­hand Spiel­zeu­gen pro­du­zie­ren kann. 

➣ KÖRPERBEHERRSCHUNG

Links­rum oder Rechts­rum
Was anfangs mehr einer zufäl­li­gen Wen­dung glich, bekommt jetzt eine Rich­tung, denn Dein Baby bestimmt nun wie es sich vom Bauch in die Rücken­la­ge dreht und umge­kehrt. So man­cher klei­ner “Roll­mops” ent­wi­ckelt dar­aus sogar eine effi­zi­en­te Metho­de, um an Spiel­zeu­ge zu gelan­gen, die außer­halb der eige­nen Reich­wei­te lie­gen. 

ACHTUNG:   Mit der neu­en Mobi­li­tät steigt die Unfall­ge­fahr!
Sta­tis­tisch gese­hen gehört das Her­un­ter­fal­len aus erhöh­ten Posi­tio­nen zu den häu­figs­ten Not­fäl­len bei Klein­kin­dern unter 12 Mona­ten. Lass Dein Babys also nie unbe­auf­sich­tigt auf der Wickel­ab­la­ge, dem Eltern­bett oder dem Sofa lie­gen. 

För­de­rung im 6. Monat

➣ SCHLAFPROBLEME

Zur Erleich­te­rung ihrer Eltern, ent­wi­ckeln die meis­ten Babies ab dem 3. oder 4. Lebens­mo­nat einen recht soli­den Schlafrhyth­mus. Die­ser kann aller­dings ab dem sechs­ten Monat aus ver­schie­dens­ten Grün­den gestört wer­den. 

Mög­li­che Ursa­chen für Schlaf­pro­ble­me sind:

  • unge­wohn­ter Tages­ab­lauf
  • vie­le neue Erleb­nis­se und Ein­drü­cke
  • inne­re Unru­he (z.B. kei­ne Lust zu Schla­fen)
  • Krank­heit (z.B. Zah­nen…)
  • unge­wohn­te Schlaf­um­ge­bung (z.B. bei den Groß­el­tern, im Urlaub…)

TIPP:   Ritua­le ein­füh­ren
Gibt es bei Euch fes­te Zubett­gehri­tua­le? Wenn nicht wäre jetzt eine gute Gele­gen­heit, um die­se ein­zu­füh­ren. Ein sich wie­der­ho­len­der Tages­ab­lauf hilft Dei­nem Kind sich zu ori­en­tie­ren und gibt ihm ein Gefühl von Sicher­heit. So kann es bes­ser ein­schla­fen, wenn es an der Zeit ist. 

Die Ent­wick­lungs­mo­na­te

5. Monat

7. Monat

8. Monat

9. Monat