Häu­fi­ge Fra­gen

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Wel­cher Monat ent­spricht der 39. SSW?

Mit SSW 39 bist Du im 10. Monat schwan­ger und im 3. Schwan­ger­schaft­s­tri­mes­ter.

Wel­che Grö­ße hat Dein Baby in SSW 39?

In der 39. Schwan­ger­schafts­wo­che hat Dein Baby eine Grö­ße von etwa 50,5 cm und ein Gewicht von ca. 3.400 g. Das ent­spricht einem Hoka­i­do Kür­bis.

Was zeigt der 39 SSW Ultra­schall?

Mit jeder Wehe rutscht Dein Baby um den SSW 39 Ultra­schall wei­ter ins Becken und damit in die Start­po­si­ti­on.

Die 39. Schwangerschafts­woche

Dein Baby in SSW 39

LANGSAM WIRD ES ERNST

In der 39. SSW ist Dein Baby voll ent­wi­ckelt und liegt mit dem Kopf nach unten in Dei­nem Becken. Durch die­se zusam­men­ge­knäu­el­te Posi­ti­on blei­ben eini­ge geziel­te Trit­te in Rich­tung Magen und Rip­pen, der letz­te Bewe­gungs­spiel­raum der ihm bleibt.

Die­se Enge wird durch die nun immer häu­fi­ger auf­tre­ten­den Vor­we­hen begüns­tigt. Dabei wird die Gebär­mut­ter zusam­men­ge­zo­gen, so dass sich das Baby in Rich­tung Mut­ter­mund schiebt. Doch kei­ne Sor­ge, das Klei­ne wird nicht ein­ge­quetscht, da es auch wei­ter­hin durch das Frucht­was­ser gut gepols­tert ist.

Die wer­de­ne Mut­ter in SSW 39

NICHT ZU FRÜH IN DIE KLINIK FAHREN!

Mitt­ler­wei­le geht es Dir wahr­schein­lich wie vie­len wer­den­den Eltern und Du war­test nur dar­auf, dass es end­lich los geht. Hüte Dich aber davor schon beim ers­ten Zie­hen in Dei­nem Bauch “Wehen!” zu brül­len und über­stürzt ins Kran­ken­haus zu eilen. Du lachst? Laut Sta­tis­ti­ken fah­ren mehr als 50% der Eltern zu früh ins Kran­ken­haus.

Hier sind eini­ge Grün­de, war­um Du Dich vor zu gro­ßer Hek­tik vor­se­hen soll­test:

  • Nur die wenigs­ten Kran­ken­häu­ser schi­cken Dich bei fal­schem Alarm wie­der nach Hau­se, so dass Du in der Kli­nik blei­ben musst. (Einer­seits dient dies der Vor­sor­ge, ande­rer­seits möch­te man nicht, dass Du im letz­ten Moment die Geburts­sta­ti­on wech­selst.)
  • Je län­ger der Auf­ent­halt in der Kli­nik ist, des­to grö­ßer ist die Wahr­schein­lich­keit, dass Du einem Wehentropf zustimmst. (Dies kann gesche­hen, auch wenn Du prin­zi­pi­ell gegen eine künst­li­che Ein­lei­tung bist, denn das lan­ge War­ten macht mür­be.)
  • Künst­lich ein­ge­lei­te­te Wehen ver­hal­ten sich anders als ihr ech­tes Pen­dant und sind schmerzhafter.(Mögliche Fol­gen sind eine PDA, eine Saug­glo­cken- oder Zan­gen­ge­burt, wenn nicht sogar ein Kai­ser­schnitt.

Tipp: Prin­zi­pi­ell gilt eine Wehe unter 1 Minu­te Dau­er ist kei­ne Wehe und erst bei einem Wehen­ab­stand von unter 5 Minu­ten geht es los! Solan­ge Du Dich also noch gemüt­lich von A nach B bewe­gen kannst und vie­le Ver­schnauf­pau­sen hast, ist kei­ne Eile ange­sagt.

ACHTUNG: Eine abso­lu­te Aus­nah­me­si­tua­ti­on liegt vor, wenn Blu­tun­gen ein­tre­ten oder Frucht­was­ser aus­tritt. In die­sem Fall soll­test Du sofort Dei­ne Heb­am­me kon­tak­tie­ren und gege­be­nen­falls zu einer Kon­trol­le in die Kli­nik fah­ren.

Der wer­de­ne Vater in SSW 39

VERWANDTE UND BEKANNTE EINBREMSEN

Je wei­ter die Schwan­ger­schaft vor­an­rückt des­to deut­lich wird, dass nicht nur Du und Dei­ne Part­ne­rin unge­dul­dig auf den Fami­li­en­zu­wachs war­ten. Ver­mut­lich wer­det Ihr jetzt immer häu­fi­ger von Fami­li­en­mit­glie­dern, Freun­den oder auch nur sehr weit­läu­fig Bekann­ten nach dem Geburts­ter­min gefragt.

Die­se Tipps kön­nen den Ter­min-Stress schon im Vor­feld redu­zie­ren:

  • Behal­tet den vor­aus­sicht­li­chen Geburts­ter­min für Euch und macht dies­be­züg­lich nur wage Anga­ben! Schließ­lich spielt es für die Dame beim Bäcker kei­ne Rol­le, ob Euer Baby “Anfang Sep­tem­ber” zur Welt kommt oder schon am 20.8.
  • Trefft kon­kre­te Ver­ein­ba­run­gen mit engen Fami­li­en­an­ge­hö­ri­gen!
    Erklä­re bei­spiels­wei­se den zukünf­ti­gen Groß­el­tern, dass “Du” Bescheid gibst, sobald ihr in die Kli­nik fahrt und es nicht not­wen­dig ist jedes Mal in Auf­ruhr zu gera­ten, wenn ihr mal nicht ans Tele­fon geht.

Soll­ten den­noch ner­vi­ge oder gar unpas­sen­de Kom­men­ta­re auf Euch ein­rie­seln, sind hier mög­li­che Kon­ter:

  • “Wann geht es denn end­lich los?” > “Wenn die Wehen ein­set­zen.”
  • “Fahrt ihr jetzt in die Kli­nik?” > “Nein, wir flie­gen spon­tan nach Hono­lu­lu.”

Die Schwanger­schafts­wochen