Frei­zeit­tipps NRW: Glowing Rooms Köln

Frei­zeit­tipp in Nord­rhein-West­fa­len (NRW)

Die­ser Bei­trag ent­hält unbe­zahl­te Wer­bung (*)

Hier leuch­ten nicht nur Kin­der­au­gen

Wir haben wie­der etwas ganz Abge­fah­re­nes gefun­den: Die Glowing Rooms in Köln. Mini­golf im Dunk­len? So rich­tig konn­te ich mir dar­un­ter nichts vor­stel­len. Aber schon der Inter­net­auf­tritt ist echt gut. Das Buchungs­sys­tem ist selbst­er­klä­rend. Ein­tra­gen, Anzahl der Plät­ze ange­ben, fer­tig. Die Bah­nen wer­den so reser­viert, dass nicht zu vie­le Spie­ler auf ein­mal in der Anla­ge sind. Die Mini­golf­an­la­ge liegt In der Ven­lo­er Str. 383 in Köln und zwar so ver­steckt, dass man als Info ein Bild mit dem Ein­gang geschickt bekommt. Ansons­ten ist sie schwie­rig zu fin­den.

Bei der Ankunft wird am Emp­fang alles ganz genau erklärt und man kann ein Schließ­fach für sei­ne Taschen benut­zen. Jeder bekommt eine Bril­le und die Kin­der zusätz­lich ein Knick­licht um den Arm, damit man sie wie­der­fin­den kann. Am Tre­sen gekauf­te Geträn­ke kön­nen mit in die Anla­ge genom­men wer­den. Die Zäh­lung der Punk­te erfolgt selbst­ver­ständ­lich digi­tal über ein zur Ver­fü­gung gestell­tes Han­dy.

 

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Bil­der © stadt­kon­fet­ti

Die Anla­ge

Nach der kur­zen Ein­wei­sung geht es dann durch eine Licht­schleu­se in die Anla­ge. Kurz ste­hen blei­ben, ein­at­men, stau­nen!

Der ers­te Raum, in den man kommt, lässt einen in eine Unter­was­ser­welt ein­tau­chen. Die Wän­de und der Fuß­bo­den sind mit Fischen, Algen und ande­ren wun­der­schö­nen Moti­ven ver­se­hen. Aber: Der Raum ist dun­kel und die Bil­der leuch­ten im Schwarz­licht. Es kommt noch bes­ser! Durch die Bril­le, sieht man durch vie­le klei­ne Pris­men alles in 3D! Und das so über­wäl­ti­gend, dass man um schein­ba­re Löcher im Boden her­um­geht, weil man denkt, man fal­le hin­ein.

Auf ins­ge­samt 18 Bah­nen heißt es nun in die­sem über­wäl­ti­gen­den Far­ben­rausch auch noch Mini­golf zu spie­len. Häu­fig sieht man nicht, ob ein Hin­der­nis real ist oder nur eine 3D-Täu­schung. Man sieht Leu­te, die gro­ße Schrit­te über nicht vor­han­de­ne Mäu­er­chen machen und in die Luft grei­fen, um zu über­prü­fen, ob der Fisch nicht viel­leicht doch an einem vor­bei­schwimmt.

Es gibt meh­re­re The­men­räu­me in den Glowing Rooms. Neben der Unter­was­ser­welt gibt es ein Welt­all mit schwar­zen Löchern, Gala­xien und dem Inne­ren eines Raum­schif­fes.

Eine wei­te­re Welt ver­setzt uns in einen Dschun­gel mit alten Rui­nen und exo­ti­scher Tier­welt. Die Alli­ga­to­ren schei­nen die Mini­golf-Bäl­le zu ver­schlu­cken und stän­dig hat man Angst, in einen der Rinn­sa­le zu tre­ten und sich die Füße nass zu machen.

Im Fuß­ball­sta­di­on ver­sucht man, geschickt den Ball an dem Tor­wart in die Ecke des Tores zu bug­sie­ren.

Kre­iert wur­den die­se Wel­ten von den Künst­lern Eugen Schramm und Tho­mas Klu­kas. Sie haben es geschafft, die Schwarz­licht-Welt der Glowing Rooms so leben­dig und ein­falls­reich zu gestal­ten, dass selbst etwai­ge War­te­zei­ten an den Bah­nen span­nend sind, weil man Zeit hat, Klei­nig­kei­ten und ver­blüf­fen­de 3D-Effek­te zu ent­de­cken.

Preis

Erwach­se­ne 10€, Kin­der bis 12 Jah­re 7,50€

Fazit

Für ca. zwei Stun­den ist der Preis gerecht­fer­tigt. Unse­re Kin­der 12,11 und 6 Jah­re konn­ten ohne Pro­ble­me spie­len. Es wur­de nach­her ziem­lich voll, was dann doch zu eini­gen War­te­zei­ten an den rest­li­chen Bah­nen führ­te. Top Ser­vice und Spiel­ver­gnü­gen. Auf jeden Fall emp­feh­lens­wert!

Kurz­in­for­ma­ti­on

Glowing Rooms
Ven­lo­er Str. 383, D‑50825 Köln
web glowingrooms-koeln.de

* Die­ser Test wur­de ohne das Wis­sen des Ver­an­stal­ters durch­ge­führt und spie­gelt allein die Mei­nung des Autors wie­der.